Wichtige Infos

Vermittlungsablauf

Wenn einer unserer Hunde Ihr Interesse geweckt hat, freuen wir uns natürlich sehr darüber!
Es ist uns wichtig, Ihnen aufzuzeigen, wie der Ablauf einer möglichen Vermittlung aussieht.

Adoptions-Antrags-Formular ausfüllen
Sobald wir Ihr Antragsformular erhalten und geprüft haben, nehmen wir schriftlich oder telefonisch mit Ihnen Kontakt auf.
Falls es dann konkreter wird, kommen wir gerne zu Ihnen nach Hause für eine Vorkontrolle

Administratives

Wenn wir gemeinsam zum Schluss kommen, dass der Hund bei Ihnen einziehen darf, senden wir Ihnen den Schutzvertrag zu und Sie werden gebeten, die Schutzgebühr an uns zu überweisen.
Sie erhalten dann von uns alle wichtigen Informationen zum Abholen Ihres Hundes und zur ersten Zeit im neuen Daheim.

Ankunft im neuen Zuhause

Das Wichtigste für die erste Zeit:

  • Sicherheitsgeschirr und Leinenpflicht für MINDESTENS drei bis vier Wochen
  • Der Hund hat am Anfang viele neue Eindrücke und Reize zu verarbeiten. Daher gilt: Weniger ist mehr!

Nach rund 4 Monaten melden wir uns für einen weiteren Besuch (Nachkontrolle) bei Ihnen an. 

Schutzgebühr

Die Schutzgebühr für unsere Hunde beträgt:

Hunde, die bereits kastriert sind:                                       SFr. 750.-

Hunde, die noch zu jung sind für die Kastration
(mit Kastrationspflicht):                                                      SFr. 650.-

ältere Hunde und Hunde mit Handicap                             angepasste Schutzgebühr

Bei Hunden, die selber in Ungarn abgeholt werden, reduziert sich die Schutzgebühr um die Kosten für Transport, Zollgebühren und Amicus-Anmeldung in der Schweiz. 

Unsere Schutzgebühr deckt die folgenden Kosten:
– Kastration
– Chippen
– SNAP4-Test, bei Hunden ab ca. 6 Jahren allgemeine Blutuntersuchung
– Impfungen (zwei Kombi-Impfungen und Tollwut)
– allgemeiner Gesundheitscheck
– Entwurmen, Entflohen, Zeckenprophylaxe
– Hundetrainer in Ungarn (soweit zeitlich möglich)
– EU-Pass
– Einreisedokumente und Zollgebühren
– Reisekosten in die Schweiz
– Amicus-Anmeldung durch Tierärztin bei der Ankunft des Hundes
Ebenfalls enthalten in der Schutzgebühr sind Sicherheitsgstältli und Halsband bei der Ankunft

Die Schutzgebühr leistet natürlich einen wichtigen Beitrag zur Deckung unserer Kosten. Bei den allermeisten Hunden, welche wir vermitteln, werden die tatsächlichen Kosten aber nur teilweise durch die Schutzgebühr gedeckt. Oft sind zusätzliche tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen notwendig, Ergänzungsfutter (z.B. bei Welpen, alten oder bei Ankunft geschwächten Hunden), manchmal auch eine Operation. Dies muss dann aus Spendengeldern oder mit privaten Mitteln finanziert werden.

Wir möchten die Schutzgebühr für unsere Hunde nicht höher ansetzen, wer aber kann und dies möchte, der darf sehr gerne für seinen Hund zusätzlich für SFr. 50.- ein «Reisepäckli» spenden, welches weiter zur Deckung der Kosten beiträgt. Dafür sind wir natürlich sehr dankbar! Dieser Betrag addiert sich dann einfach zur Schutzgebühr dazu.

Kastration – unsere Haltung

In einem Land wie Ungarn, wo sich manche Hunde frei bewegen, sind wir sehr bemüht, mit Kastrationsaktionen der ungewollten Vermehrung von Hunden entgegen zu wirken. In der Schweiz aber, wo die meisten Hunde nicht frei herumstreunen, sind wir der Meinung, dass man das Thema etwas differenzierter betrachten muss.

Wenn wir erwachsene Hunde in die Schweiz vermitteln, so sind diese kastriert. Bei Junghunden sieht es etwas anders aus. Grundsätzlich sind wir keine Befürworter der Frühkastration. Welpen und teilweise auch Junghunde vermitteln wir unkastriert, mit einer vertraglich festgehaltenen Kastrationspflicht. Wie bei jedem wichtigen Thema gibt es natürlich auch bei der Kastration eine Vielzahl von (auch komplett gegensätzlichen) Meinungen. Wir sind der Ansicht, dass es Sinn macht, wenn ein Hund vor der Kastration gewisse körperliche und psychische Entwicklungsschritte machen darf. Daher empfehlen wir die Kastration bei Hündinnen nach der ersten oder zweiten Läufigkeit. Bei Rüden entsprechend ab ca. einjährig. Wobei natürlich auch die Entwicklung des einzelnen Hundes, die spezifische Wohnsituation und / oder das Zusammenleben mit anderen Hunden eine Entscheidung für eine frühere Kastration beeinflussen können.

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