Warum einen Hund aus dem Tierschutz

Die Entscheidung ein neues Familienmitglied aus dem Tierschutz aufzunehmen, ist eine ernste und wichtige Entscheidung und braucht eine gute Vorbereitung. Soll es ein Welpe, Jungspund oder Senior sein. Passt der Hund in unser Leben und sind wir bereit die nächsten 12 – 15 Jahre für einen Hund da zu sein. Soll der Hund von einem Züchter oder möchte man einem Tier aus dem Heim den Sprung in ein neues Leben ermöglichen. All das sind wichtige Fragen die man sich vorher stellt und umso vorsichtiger sind wir bei Hunden aus dem Tierheim. Diese sind  möglicherweise von traumatischen Ereignissen geprägt und vielleicht hat das Tier sein geliebtes Herrchen/Frauchen verloren. Eventuell lebte es bisher auf der Straße und muss sich ganz neu mit dem Menschen auseinandersetzen sowie sozialisieren. Auch die Fütterung und medizinische Versorgung können in dem bisherigen Leben sowie in dem Tierheim, wo der Hund lebte, alles andere als artgerecht verlaufen sein. Vielleicht musste er minderwertiges Futter fressen, hat keine oder zu starke Medikamente bekommen, welche die unterschiedlichsten gesundheitlichen Folgen mit sich ziehen können. Ganz wahrscheinlich ist der Hund auch frisch geimpft, entwurmt und eventuell mit Antibiotika behandelt worden – das heißt sein Organismus ist abgeschwächt und braucht schonende Unterstützung sowie viel Geduld und Aufmerksamkeit von dem neuen Besitzer.  Es ist ratsam, so viele Informationen wie möglich über den Hund zu bekommen. Nicht immer ist bekannt zu welchen Bedingungen der Hund vor der Zeit im Tierheim gelebt hat, doch bemühen wir uns, Ihnen soviel Hinweise wie möglich zu geben. Unsere Hunde die wir in die Vermittlung geben, kennen wir in der Regel schon einige Zeit und haben nach Möglichkeit bei uns auf dem Hof gelebt. Danach können wir Ihnen schon Auskunft über den Charakter des Tieres geben.  

Gute Vorbereitung ist wichtig

Die Fellnasen sind so verschieden in ihrem Charakter wie wir Menschen. Wollen Sie einen Hund kaufen, dann sollte das ebenfalls in Ihre Entscheidung mit einfließen. Gehen Sie nicht nur nach dem Äußeren, sondern informieren Sie sich frühzeitig, welche Rasse am besten zu Ihnen und Ihrem Lebensstil passt. Möchten Sie einen kuschligen kleinen Gefährten, der gerne faul in der Ecke liegt? Dann ist zum Beispiel ein Husky mit seinem ausgeprägten Bewegungsdrang nichts für Sie. Sicher passen sich Hund und Herrchen mit der Zeit ein wenig an, aber grundsätzliche Eigenschaften lassen sich nicht abtrainierenSpaziergänge, Pflege, Spielen – Ihr Hund verlangt viel Aufmerksamkeit von Ihnen. Vor allem bei einem Welpen müssen Sie als Halter Zeit in die Erziehung investieren. Abends nur mal schnell mit Bello um den Block, das ist einfach zu wenig! Ihr Freund auf vier Pfoten braucht mindestens zweimal täglich Auslauf, um seinen Bewegungsdrang auszuleben. Dazu benötigt er einen intensiven Kontakt zum Menschen, wann immer er es möchte. Planen Sie bei einer guten Vorbereitung also immer genügend Zeit für die Pflege ein. Tipp: Nehmen Sie sich die Fünfstundenmarke zu Herzen. Viel länger sollte kein Einzelhund allein bleiben. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie ihn nicht mit zur Arbeit nehmen können.

 

 

 

Zu guter Letzt kostet ein Hund auch Geld, darüber müssen Sie sich als künftiger Halter im Klaren sein. Zunächst sind da die regelmäßigen Kosten für Futter und Pflege. Hinzu kommen Rechnungen beim Tierarzt, die auch anfallen, wenn der treue Freund rundum gesund ist. Weitere Kostenfaktoren sind die Hundesteuer und die Haftpflichtversicherung. Planen Sie also viel Geld und Zeit ein und tun Sie es dabei nicht nur für sich selbst, sondern auch für Ihren zukünftigen Vierbeiner.