Csöpi neu Chappi
Csöpi, jetzt Chappy
im neuen Zuhause!
Wir haben von den lieben Adoptanten einen ganz tollen Bericht über die ersten Tage mit Chappy bekommen. Den möchten wir euch nicht vorenthalten! 
„Gerne sende ich Euch einen Zwischenbericht, wie es mit Csöpi’s Eingewöhnung voran geht. Bei uns heisst er nun Chappy, das geht uns besser von der Zunge.
Chappy ist nach wie vor sehr liebevoll und vorsichtig mit den Kindern. Beim Spielen möchte er immer gerne etwas wilder sein als meine beiden Mädels, aber das richtige Mass dürfen alle drei noch lernen. Ansonsten schläft er friedlich, geniesst jede Streicheleinheit, ist nach wie vor ziemlich verfressen was Leckerlies oder Menschenessen angeht und hat bisher nichts kaputtgemacht (zugegeben, die Schuhe der Kinder hatte er am zweiten Tag kurz geklaut; aber vermutlich wusste er es einfach nicht besser, denn nachdem ich ihn korrigiert habe, hat er es nicht wieder gemacht). Fressen mag er, ausser besagte Leckerlis, noch nicht ganz regelmässig, aber das schulde ich der neuen Situation. Ich sehe bereits eine Besserung. Und spätestens sobald eins der Mädels ihn mit Kroketten füttert, schleckt er jedes einzelne ganz vorsichtig und genüsslich aus den kleinen Kinderhänden.
Das Spazierengehen funktioniert auch schon ziemlich gut. Er zieht kaum an der Leine, bei Fuss gehen kann er natürlich noch nicht, aber es ist ein angenehmen laufen. Auf andere Hunde reagiert er noch aufgeregt, aber meist verlaufen die Zusammentreffen friedlich. Wird er zu stürmisch vom Gegenüber begrüsst, wird er zunächst steif. Ich hole ihn dann aus der Situation raus und meist folgt ein kleines, einmaliges «Wuff» von Chappy an den anderen Hund. Aber er ist weiterhin friedlich und wohl gesonnen. Auf Stimme hört er nur bedingt, dafür funktionieren pfeifen und Zunge schnaltzen ziemlich gut. Auf Vögel und Eichhörnchen reagiert er stark, da helfen sogar Leckerlis zur Ablenkung noch nicht.
Ich bin beeindruckt, wie cool dieser Hund auf viele andere Alltagseindrücke wie Velos, Rollerblades, Pferde, Schützengeschiesse, Jogger etc. reagiert.
Unser Kurs in der Hundeschule startet leider erst am 10.04., bis dahin üben wir mit ihm was wir können.
Auch arbeiten wir noch an der Transportbox. Er hat es offenbar und verständlicherweise nicht gerne, wenn er eingesperrt/eingeengt ist. Er lässt sich zwar hineinbringen, aber ohne Stress und mit seinem Einverständnis wäre es mir lieber. Auch hier machen wir Fortschritte (Leckerlis sei Dank) und er sass heute bereits einige Sekunden freiwillig darin.
Das Allein bleiben haben wir ebenfalls geübt. Kurze Dauern sind gar kein Problem. Auch hier wird er schnell lernen, dass wir immer wieder zurückkommen.
Ich bin sehr froh, dass alles bisher so gut läuft, nachdem was der kleine Kerl schon alles durchgemacht hat. Wenn er sich mal richtig eingewöhnt hat, wird er auch sicherer werden und mir nicht mehr auf Schritt und Tritt folgen.
Ein besonderes Lob möchte ich Corinne Weibel aussprechen. Ich habe diese Woche lange mit ihr telefoniert, weil ich doch alles richtig machen möchte. Sie hat mir kleine hilfreiche Tipps gegeben und mich auf meinem Weg bestärkt. Es ist toll zu wissen, dass immer jemand zur Seite steht, wenn man mal nicht weiterwissen sollte. Das gilt übrigens für das ganze Team, auch für die Pflegestelle.
So, das waren die ersten fünf Tage aus Chappy’s neuem Zuhause. Gerne halte ich Euch weiterhin auf dem Laufenden.“






