Aramis & Szilva

Kleiner vorweihnachtlicher ErlebnisberichtÔÇŽ ­čÄä­čśü Und nat├╝rlich waren die zwei das nicht, bei DEN BlickenÔÇŽ ­čą░
Hallo alle zusammen
Wir befinden uns ja jetzt in der Adventszeit. Da haben die meisten unserer Eltern viel zu tun. Und es k├Ânnte sein, dass sie manchmal f├╝r euch ein kleines bisschen weniger Zeit haben, als es sonst der Fall ist. Und es k├Ânnte auch sein, dass das einigen von euch nicht so gef├Ąllt. Sollte das zutreffen, hier die Szilva und Aramis Regeln die Abhilfe schaffen:
1. Zieht die Aufmerksamkeit eurer Eltern auf euch. Kleine Streiche, oder Zerst├Ârungen eignen sich hervorragend daf├╝r.
2. Solltet ihr euch f├╝r die Zerst├Ârung entscheiden, sucht euch etwas aus, das nicht allzu kostbar ist. Schliesslich wollt ihr ja keinen dauerhaften Missmut eurer Eltern, sondern nur Aufmerksamkeit.
3. ├ťbt den Ernstfall im Voraus. Falls sich das gew├Ąhlte Objekt in der H├Âhe befindet, trainiert das Klettern und rekognosziert den passenden Hin- und R├╝ckweg.
4. Wartet bis der geeignete Augenblick gekommen ist. G├╝nstig ist es, wenn die Eltern das Haus verlassen haben, zum Beispiel um Weihnachtseink├Ąufe, oder Verwandtschaftsbesuche zu machen. Die ├ťberraschung und somit die Aufmerksamkeit f├╝r euch wird nach der Heimkehr gross sein.
5. Trainiert den Was-ist-denn-los-Hundeunschuldsblick. Sobald das Schimpfen eurer Eltern losgeht, muss er zum Vorschein kommen. Setzt ihn solange auf, wie es n├Âtig ist. Die Eltern d├╝rfen ruhig ein schlechtes Gewissen bekommen.
6. und abschliessend.Verzeiht euren Eltern, wenn sie bez├╝glich Zerst├Ârung anders denken als ihr. Sie sind halt nur Menschen und wissen es nicht besser.
 
Unsere Regeln sind im Fall nicht nur blosse Theorie. Br├╝derchen Aramis und ich haben sie von A – Z durchgespielt, und es hat wunderbar funktioniert. Das Klettern musste nat├╝rlich ich ├╝bernehmen, Br├╝derchen Aramis hat erst nur zugeschaut. Ihr wisst ja, er ist sensibel. Als die CD aber am Boden lag, hat er freudig mitgemacht bei der Zerst├Ârung. Und als Mama nach Hause kam, holte er seinen Unschuldsblick hervor, alle Achtung. Ehrlich gesagt, an diesem Blick arbeite ich noch, den beherrsche ich noch nicht so ganz. Weil Br├╝derchen Aramis Plexiglasreste im Haar hatte, war Mama betreffend T├Ąterschaft sofort im Bilde. Da half auch der Unschuldsblick nichts. Ich habe Mama genau beobachtet. Ein bisschen hat sie geschimpft, aber dann hat sie den Kopf gesch├╝ttelt und gelacht. Und gesprochen hat sie auch und zwar ┬źHimmelie s├Ând er zwe Schpinner┬╗. So jetzt frisch ans Werk, liebe Br├╝der und Schwestern. Lasst euch etwas einfallen und denkt an unsere Tipps. So kann nichts schiefgehen und die Adventszeit wird spannend, abwechslungsreich und lustig.
Bis zum n├Ąchsten Mal eure SzilvaÔÇť
Hier wieder mal ein paar Szilva News ­čśë
Ich m├╝sse unbedingt meine Ferienerlebnisse erz├Ąhlen, hat es geheissen. Soo aussergew├Âhnlich waren die ja nicht, aber wenn die Allgemeinheit das w├╝nscht ….
Also, weil Mama k├╝nstlerisch unterwegs war, verbrachten wir vier Ferientage bei der Freundin von Mama. Br├╝derlein Aramis hatte anfangs etwas M├╝he und musste erst den Abschied von Mama verdauen. Ihr wisst ja, er ist sensibel. Mein Abschiedsschmerz hielt sich in Grenzen. Sie wird uns dann schon wieder holen, dachte ich und freute mich auf eine spannende, lustige Zeit.┬áGleich am Anfang erkl├Ąrte ich unserer Ersatzmama die Regeln im Umgang mit uns. Absoluter Familienanschluss (im und ums Haus), Mitbenutzung des Sofas beim abendlichen Fernsehen,┬áExtrafutter bei Fressunlust, unbegrenzte Streicheleinheiten. Die Ersatzmama verstand es sofort, und sie gab sich M├╝he, alles zu unserer Zufriedenheit einzuhalten.┬áDort wo wir waren, hat es viele verschiedene Hunde. Alle sind brav und vern├╝nftig, so wie┬áBr├╝derlein Aramis. Da ich aber unbedingt Abenteuer erleben wollte und brave, vern├╝nftige Artgenossen eben brav und vern├╝nftig sind und nicht abenteuerlustig, musste ich in Eigenregie f├╝r Action sorgen. Beim Abendessen sprang ich ├╝ber die Abschrankung ins Nebenzimmer mit dem etwas heiklen Rottweilerweibchen. Versuchshalber und in total friedlicher Absicht, im Fall.┬áGesprungen bin ich auch am n├Ąchsten Tag. ├ťber das 1.25 Meter Tor zwischen Hofplatz und Garten.┬áUnd zwar nicht nur einmal, im Fall. Und am dritten Tag schl├╝pfte ich durch das Katzent├╝rchen in ein Zimmer, stieg dort aus dem Fenster aufs Flachdach, tappte bis zur Hausecke, wechselte aufs┬áschr├Ąge Wellblechdach und schaute nach ein paar Schritten durch das Fenster in den WC Raum. Die Ersatzmama, die grad dort sass, traf beinahe der Schlag. Keine Ahnung wieso.Ich sei eine wilde Frau, hat Mama gemeint, als sie von meinen Taten geh├Ârt hat. Auf alle F├Ąlle habe ich es so verstanden. Sie hat nicht so ganz deutlich gesprochen. K├Ânnte also auch gut sein, dass sie Wildsau gesagt hat.├ťdv├Âzlettel Magyarorsz├ígnak und bis zum n├Ąchsten Mal

Ein ganz herzlicher Dank an die abenteuerlustige Szilva und nat├╝rlich auch an ihre liebe Adoptantin Anita Glunk, die beim Schreiben evtl. ein ganz klein wenig assistiert hatÔÇŽ ­čą░­čśë

Ankunft von Szilva ÔŁĄ´ŞĆ

Hallo ihr Lieben

Ich dachte, ich melde mich mal und berichte, wie es mir so geht. Am 23. August bin ich ja in mein neues Zuhause ├╝bersiedelt. Ich habe jetzt eine eigene Mama und auch einen Bruder. Einen Aramis. Meine neue Mama fand, dieser Aramis sei viel zu brav und viel zu ruhig f├╝r sein junges Alter. Sie bef├╝rchtete, dass er sich alleine nicht ganz wohl f├╝hlen k├Ânnte. Und weil sie ihn ├╝ber alles liebt, beschloss sie, ein Gschp├Ąnli f├╝r ihn zu suchen. Sie fand mich, sie wurde zu mir gef├╝hrt, sie deutete gewisse Zeichen, dass ich die richtige sei oder ich fand sie – was genau es war, weiss sie eigentlich selber nicht. Ist ja auch egal, Hauptsache sie hat sich f├╝r mich entschieden.

Ich habe mich sehr gut eingelebt und geniesse das Spielen mit meinem Bruder. Die Verfolgungsjagden in der Wohnung sind lustig, finde ich. Wir beide seien wie ein Erdbeben, findet die Mama. Manchmal greift sie zur Notbremse, beziehungsweise zu den Leinen. Dann werden wir angebunden und m├╝ssen ┬źHerunterfahren┬╗.┬á

Die ersten drei Tage hatte Mama ja ein bisschen M├╝he. Nicht mit mir, sondern mit sich selbst. Die ganze Zeit fragte sie sich, ob sie hundetechnisch auch wirklich alles richtig mache. Zum Gl├╝ck hat sich das gelegt, und wir drei sind jetzt ganz locker unterwegs.

Heute war ich zum ersten Mal in der Schule. Mama war ganz verbl├╝fft. Dass alles so einfach gehen w├╝rde, hatte sie nicht gedacht. F├╝r mich war es keine ├ťberraschung, schliesslich habe ich in Ungarn den Ernstfall trainiert.

Damit ihr auch was anzuschauen habt, lege ich noch ein Foto bei. Wir seien ein Dreamteam sagt Mama manchmal. Und manchmal, wir seien ein doppelter Gl├╝cksgriff. Dreamteam oder Gl├╝cksgriff – uns beiden spielt das keine Rolle, wir sind einfach happy, wenn sie eine Freude an uns hat.

So das w├Ąr’s. Jetzt muss ich ins Bett, damit ich morgen wieder fit bin. Es warten noch viele … ├Ąhm … Erdbeben auf mich und Aramis. Gute Nacht und ganz viele liebe Gr├╝sse nach Ungarn.

Eure Szilva

Aramis im neuen Zuhause
ÔÇ×Hier mal ein kleiner Lagebericht.
Also, grad zuerst. Einen besseren Hund als Aramis h├Ątte ich nicht bekommen k├Ânnen. Er ist einfach mega. Lieb, brav, lustig, anh├Ąnglich, lernfreudig, aufmerksam, zutraulich, anschmiegsam. Eben einfach mega. Im Freien ist er noch etwas zur├╝ckhaltend, aber das wird sich schon geben. Er kann schon eine halbe Stunde im Auto warten, auf der Bank in der Wirtschaft schlafen, eine Strecke im Buggy sitzen, damit Felix normal schnell gehen kann, etwas an der Leine gehen. Felix ist immer dabei. Er wird im M├Ąrz 15 Jahre alt und spielt halt nicht mehr. Aber er ist eine Seele von Hund und l├Ąsst Aramis einfach in Ruhe, und Aramis l├Ąsst ihn auch in Ruhe. So klappt es wunderbar. Ich werde mich dann umschauen nach jungen Hunden, damit Aramis wen zum Spielen hat.

Das ganze Benehmen von Aramis zeigt die gute Behandlung und die gute Umgebung, die er bisher kennengelernt hat. Ich gratuliere euch zu eurem Tierheim und zu den wunderbaren Leuten, die dort arbeiten. Aramis ist der sch├Ânste Lohn f├╝r ihr Tun und der beste Beweis, dass sie alles richtig machen. ÔŁĄ´ŞĆ

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