Wichtige Informationen nach Ankunft des Hundes

Die Ankunft eines Hundes aus dem Tierschutz wird allenfalls an einem Ort stattfinden den sie nicht kennen. Sie freuen sich von Herzen auf das Tier, denn sie haben es sich ausgesucht und wollen ein Leben lang mit ihm zusammen bleiben. Für diesen Entscheid bedanken wir uns herzlich. Dabei ist aber zu beachten, dass der Hund eine lange und anstrengende Reise hinter sich hat. Er ist erschöpft und müde und reagiert gegebenenfalls anders als Sie das erwartet haben. Viele Stimmen, Gerüche und Geräusche kennt er nicht und versetzt ihn allenfalls in Panik. Schlimmstenfalls windet er sich aus Geschirr und Halsband und sucht bereits kurz nach der Ankunft das Weite. Deshalb ist es immens wichtig den Hund vorallem am Anfang doppelt mit dem richtigen Geschirr und 2 Leinen zu sichern. 

Es gibt viele Hunde die bei ungewohnten Geräuschen panisch oder fluchtartig reagieren.  Aus einem herkömmlichen Geschirr kommt jeder Hund bei einer Rückwärtsbewegung ohne Probleme heraus. Die Sicherheits-Geschirre beruht auf dem zweiten Taillengurt. Angsthunde und Ausbrecher-Spezialisten sind somit doppelt gesichert.

 

Wichtig für die Ihres Hundes
In den ersten Wochen gilt absolute Leinen-Pflicht. Ein gut sitzendes Brustgeschirr, Halband und eventuell Sicherheitsleinen schaffen Ihnen und dem Tier eine Schutzzone.

Benutzen Sie keine Flexileinen!

Grundausstattung

Auf dem Nachhauseweg

  • Legen Sie keine Zwischenstopps ein und fahren sie direkt nach Hause
  • Der Hund bleibt immer im Sicherheitsgeschirr und an der Leine! Auch im Fahrzeug, Box etc.!
  • Nur eine ausgewählte Person zu Übernahme mitnehmen
  • Der Hund bleibt immer im Sicherheitsgeschirr und an der Leine!
Nach der Ankunft im neuen Zuhause

Nehmen Sie sich Zeit um den Hund kennenzulernen. Es kann einige Zeit dauernd bis Ihr Hund endgültig angekommen ist. Das heisst den Hund in Ruhe sein neues Revier erschnüffeln lassen und keine Erwartungen an ihn stellen. Jeder Schritt den der Hund von sich aus macht bleibt beständig. Sobald der Hund zur Ruhe kommt dürfen sie das erste mal Futter bereitstellen. Bei Interesse des Hundes können Sie mit ihm gemeinsam die neue Umgebung erkunden. Schlafplatz, Futterplatz  und weitere Ruheplätze wo sich der Hund aufhalten kann. Im Aussenbereich bleibt der Hund an der Leine auch wenn der Garten gut gesichtert scheint! Legen Sie Rituale, Futterzeiten und Schlafzeiten fest, so dass sich Ihr Hund an seinen neuen Alltag gewöhnen kann.  

 

Am Anfang sollte der Hund nicht mit Kindern alleine gelassen werden und auch nicht allen Bekannten vorgestellt werden. Den Kindern muss der respektvolle Umgang mit Hunden zuerst gezeigt werden, so dass keine unvorherbaren Situationen entstehen können. Der Hund ist keine Zirkus-Attraktion.  

 

Möglicherweise hat die Fellnase am Anfang stressbedingt mit Verdauungsproblemen wie Durchfall zu kämpfen. Stellen sie immer Frischwasser bereit und geben Sie ihm Anfangs leicht verdauliche Eiweisskost. Wenn nach 2 Tagen keine Linderung auftritt suchen Sie bitte den Tierarzt auf.  

Draussen in der Natur

Das neue Revier ist voller unbekannter Gerüche und komischen Geräuschen, die der Hund möglicherweise noch nicht kennt.  Lassen Sie ihm beim Spaziergang Zeit um alles in Ruhe kennenzulernen. Eine richtig ausgewählte Hundeschule unterstützt die Mensch-Tierbeziehung. Wir Menschen aber auch die Hunde haben nie ausgelernt. 

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