Ungarn ist ein Land in Osteuropa mit einer Fläche von rund 93'000km2 im Vergleich dazu die Fläche der Schweiz 42'000km2.  In Magyar, wie das Land in der Landessprache heisst, leben rund 9.7 Mio Einwohner, das entspricht 106 Einwohner pro km2 . In der Hauptstadt Budapest leben rund 1.7 Mio Menschen. Gesprochen wird ungarisch und bezahlt in Forint (HUF)


Auf Ungarns Strassen leben rund 29’000 Hunde unter traurigen Verhältnissen und vermehren sich ständig. Die Streuner werden laufend eingefangen und die meisten von ihnen werden in eine der rund 115 Tötungsstationen gebracht. Diese Tötungen  werden vom Staat finanziert: Immobilien, Angestellte und Futter, aber auch die Tötungen der Tiere, kosten den Staat jährlich rund 14Mio CHF. Diese Lösung scheint nicht nur wirtschaftlich unlogisch, sondern ist weder zeitgemäss- noch tiergerecht. Tierschützer in ganz Europa kritisieren den Umgang mit Strassenhunden in Osteuropa seit Langem.

Die Kastration der aktuell rund 29’000 Strassenhunde in Ungarn – und damit der nachhaltige Lösungsansatz dieses Problems – würde den Staat rund 2,2 Millionen CHF pro Jahr kosten. Eine Investition, die sich lohnen würde – für Mensch und Tier. Und hier wollen wir helfen. Wir betreiben unermüdlich und ehrenamtlich Aufklärung vor Ort und unterstützen Kastrationsaktionen. 

Weitere Hilfe die wir vor Ort leisten

  • Mit Welpen spielen, Hunde baden und pflegen, wir bürsten das Fell und schneiden auch Krallen.
  • Wir versuchen die Tiere zu sozialisieren und an Mensch, Leine und Haus zu gewöhnen
  • Wir können mit Hunden trainieren aber auch kuscheln. Wir räumen Lager auf, reparieren Zwinger und fahren mit den Fellnasen zum Tierarzt damit sie kastriert oder operiert werden können.
  • Wir fahren mit Sachspenden und Futter in verschiedene Einrichtungen und bringen Hunde aus Tötungen in Tierheime wo sie unmittelbar keiner Gefahr mehr ausgesetzt sind.

Wir erleben in Ungarn immer wieder eine intensive und emotionale aber auch sehr schöne Zeit. Unser Netzwerk vergrössert sich laufend, und wir lernen immer wieder neue Menschen kennen, die sich trotz ihrer begrenzten Möglichkeiten, aber mit Herz für die benachteiligten Tiere einsetzen. Diese Menschen möchten wir mit Ihnen und Ihrer Hilfe unterstützen.  

 

Silvester 2019  mit "Happy Dogs" in Ungarn

Wir „feierten“ Silvester" diesmal etwas anders. Am 31.12.2019 machten wir uns auf den Weg in eine ehemalige Tötung, rund  4 Stunden Fahrt Richtung Osten. Wir überbrachten viele tolle Sachspenden, die so dringend benötigten Hundehütten, aber auch Hunde und Katzenfutter. Abgemacht war, dass wir aus diesem Heim drei Fellnasen zu Happy Dog Ungarn bringen würden. Als wir dann dort standen sahen wir ein verängstigtes, schwarzes Fellnäschen zusammengerollt ganz hinten in der Ecke, und eine 8 Monate junge Hündin die verstört umher rannte. Ich konnte nicht anders! Diese 2 Hündinnen sollten auch noch mit. Angie, wie immer unkompliziert meinte am Telefon kurz: ok, klar, nehmt die beiden mit, das wird schon irgendwie gehen, und das obwohl Happydog Ungarn, wie alle anderen Tierheime, übervoll ist. 

 

 🍀 🍀 und das sind die 5 Glückspilze   🍀🍀

Bibi, Capone, Goldie, Marlon und Kian

Vielen Dank Angie für Deine grenzenlose Tierliebe


Bericht vom Tierheim Hachiko   

Wir hatten einen wunderschönen Tag... das Tierheim war gefüllt mit Kindern. Eine ganze Klasse von der St. Moor Schule hat uns besucht. Die Kinder hatten grossen Spass, haben mit den Welpen gespielt und hatten viele Fragen. Natürlich wollten alle am liebsten gerade einen Welpen mit nach Hause nehmen. 😁😀 

Aufklärung beginnt bereits im Schulalter! Vielen Dank Iren und Laszlo

Vielen Dank an die tierliebenden Menschen in Ungarn, die sich zum Teil mit sehr beschränkten Mitteln unermüdlich für die Rettung der Tiere einsetzen. 


Weitere Impressionen aus Ungarn 

                                                                         



 
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